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Provenzalische Traditionen

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Sainte-Maxime ist stolz auf seine Bräuche und pflegt – wie alle Dörfer der Provence – seine traditionellen Feste! Diese Feierlichkeiten, die oft mit dem Wechsel der Jahreszeiten verbunden sind, bieten den Einwohnern die Gelegenheit, zusammenzukommen, gesellige Momente zu teilen und die provenzalischen Tänze und Bräuche weiterleben zu lassen.

La Petite Maio  Ein Fest der Jugend und der Tugend

Dieses traditionelle provenzalische Fest, das am 1. Mai in Sainte-Maxime gefeiert wird, würdigt die Jugend und die Tugend.

Unter den Kindern werden ein junges Mädchen und ihr Ritter aufgrund ihrer Freundlichkeit und Hingabe ausgewählt. Die junge Auserwählte, „Petite Maio“ genannt, verkörpert Reinheit und Unschuld. Gekleidet in ein zartes weißes Seidenkleid und mit Blumen gekrönt, erwartet sie die Ankunft einer eleganten Kutsche, die sie zur Kirche bringen wird. An ihrer Seite begleitet sie ihr Ritter mit würdevoller Haltung und teilt diesen feierlichen Moment mit ihr.

Im Inneren der Kirche wird zu ihren Ehren eine traditionelle Messe gefeiert, wodurch ein Brauch fortgeführt wird, der von Feierlichkeit und Respekt geprägt ist und in dem Wohlwollen und gegenseitige Hilfe im Vordergrund stehen.

Diese Zeremonie, die auf alte Frühlingsfeste zurückgeht, bei denen Maïa, die Göttin der Fruchtbarkeit und des Frühlings, gefeiert wurde, symbolisiert die Hervorhebung moralischer Werte und der Schönheit der Seele, die den Menschen in der Provence besonders am Herzen liegen.

Das Patronatsfest  Hommage an Sainte-Maxime

Jedes Jahr am 14. und 15. Mai ehrt die Stadt ihre Schutzpatronin.

Wer ist die Heilige Maxime?
Als Tochter des Grafen von Grasse und Ordensschwester in Callian wird sie für ihr Gott gewidmetes Leben und ihre Lehre der religiösen Tugenden verehrt. Seit dem 11. Jahrhundert wird in Sainte-Maxime ihr Andenken gefeiert, wobei die Reliquien der Heiligen 1774 versiegelt wurden.

Ablauf des Patronatsfestes:

Am Abend des 14. Mai wird ein „Major“ ernannt, der die „Bravade“ und die Prozession leitet. Am 15. Mai zieht die Prozession durch die blau-weiß geschmückten Straßen, begleitet von den Behördenvertretern, den „Bravadeurs“ und der Folkloregruppe „Lei Magnoti“. Die Büste der Heiligen wird voller Ehrfurcht getragen – ein Symbol für die Frömmigkeit der Einwohner von Sainte-Maxime.

Johannis  Licht und Feuer des Sommers

Das Sommerfest „Saint-Jean“ ist eigentlich das Fest des Johannes des Täufers am 24. Juni.

Ursprünglich war es ein heidnisches Fest im Zusammenhang mit dem Sonnenkult, das bereits vor der Geburt Christi von den ersten slawischen Völkern gefeiert wurde, um die Ernte zu segnen.
Dieses Fest wurde später christianisiert und wird heute weltweit am 24. Juni, wenige Tage vor der Sommersonnenwende, gefeiert, um mit den Johannisfeuern das Licht des Sommers zu feiern.

Jedes Jahr feiert Sainte-Maxime das Johannisfest gebührend mit der Folkloregruppe „Leï Magnoti“ und den „Fifres et Tambours“.

Oft ist dies auch Anlass für einen großen Ball am Meer, begleitet von einem Feuerwerk.

Der Peters-Tag  Fischertradition

Dieses traditionelle provenzalische Fest, das am 29. Juni stattfindet, bietet die Gelegenheit, den Schutzpatron der Fischer zu ehren, die mit diesem Beruf verbundenen lokalen Traditionen zu bewahren und die althergebrachten Bräuche zu würdigen.

Der Brauch ermöglicht es den Fischern, ihre Boote für das kommende Jahr segnen zu lassen und so auf See vor möglichen Katastrophen geschützt zu sein. Man wünscht ihnen einen reichen Fischfang und ein florierendes Geschäft.

Auf dem Programm stehen traditionelle Tänze der Folkloregruppe „Leï Magnoti“ und das Anzünden des „Pointu“ am Strand im Stadtzentrum, gefolgt von einem großen Sardinenfest, das von der Fischereigenossenschaft und der Stadt Sainte-Maxime ausgerichtet wird.

Das Weinlesefest  Hommage an die Winzer

In Sainte-Maxime ist das Weinlesefest ein traditioneller Anlass, der sowohl der Würdigung als auch dem Miteinander gewidmet ist und bei dem die Stadt sowohl die leidenschaftliche Arbeit der Winzer als auch die Hoffnung auf eine reichhaltige Ernte für das kommende Jahr ehrt. Im Rhythmus der Galoubets und Trommeln zieht die Folkloregruppe „Lei Magnoti“, begleitet von anderen traditionellen Gruppen, in einer Prozession durch die Stadt.

Nach der Messe segnet der Priester den Weinstock. Dieser wird in einer Prozession getragen und anschließend den Flammen übergeben. In früheren Zeiten wurden die geschwärzten Überreste des Stammes als magische Kräfte besitzend angesehen. Tatsächlich soll die Verbrennung des Rebstocks eine regenerierende Kraft besitzen, die das Wachstum neuer Rebstöcke fördern soll.

Das gemeinsame Trinken des Weins aus dem Vorjahr und die Verkostung der frisch geernteten Trauben sind Momente der Geselligkeit, in denen sich die Einwohner von Maximois und Besucher treffen.